Die Situation in Spanien

"Solange es Menschen gibt, die denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!"
Tiere, ganz besonders Hunde, haben in Spanien kaum keine Lobby, sie geniessen in sehr vielen Fällen keinen Respekt und werden sehr oft nur zur Hasenjagd oder als Gebärmaschinen gehalten. Nachfolgend finden Sie ein Beispiel ist die "Vorgehens-weise" mit Windhunden: Zu Beginn der Jagdsaison werden zuerst einmal die schnellstens Galgos ermittelt. Man bindet sie mit einer Leine an eine Autostoßstange und beschleunigt auf 60 km/h, Galgos, die "mithalten", sind zur Jagd geeignet oder können für Rennen eingesetzt werden. Besonders nach der Jagdsaison spielen sich dann dramatische Szenen ab. Die treuen Gefährten werden, nachdem sie oft jahrelang alles für ihren Herrn getan haben, von genau diesem auf grausame Art und Weise getötet.
Manchmal durch Erschiessen, aber meistens werden sie traditionell stranguliert! Es geht aber noch grausamer, denn manchmal findet man auch Tiere, die entweder einfach in tiefe Brunnen geworfen, mit Säure übergossen, angezündet oder mit Absicht überfahren wurden....in diesem Fall sind der "Kreativität" leider keine Grenzen gesetzt. Bis es jedoch soweit kommt, werden die Tiere vernachlässigt und oft misshandelt, ja sogar sexuell missbraucht.

Werden sie von ihren Herrchen "nur" auf die Strasse geworfen, gehören sie also noch zu den Glücklichen. Während der harten Zeit auf der Strasse sind sie aber wieder in Gefahr, denn den Menschen dort sind die streunenden Hunde lästig, Und so droht den Tieren auch dort der Tod. Manchmal werden sie von Hundefängern eingefangen, die sie in die Perreras bringen.

Dies sind keine Tierheime, wie wir sie kennen. Sie werden meist auch nicht von den Behörden geleitet, sondern von privaten Investoren, die mit Tieren einfach nur Geld verdienen wollen, die Gemeinde zahlt für jeden Hund eine so genannte Kopfprämie.

Meldet sich innerhalb von 21 Tagen niemand, der die Hunde haben möchte, werden die Hunde getötet. Dabei
interessiert es niemanden, ob es süsse Welpen, gesunde erwachsene Hunde oder ältere Hunde sind, und auch Rassehunde sind oft unter den Getöteten.
Die meisten Perreras benutzen Spritzen zum Einschläfern. Sie sollten zwei Spritzen setzen, zuerst eine Dosis, die den Hund in den Dämmerzustand versetzt, dann die tödliche. Da dies den meisten zu teuer ist, wird oft nur die zweite gegeben. Dies ist für die Tiere sehr schmerzhaft. Vorsorglich möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass selbstverständlich nicht alle Menschen in Spanien mit Tieren schlecht umgehen, aber leider ein sehr großer Teil!
Wir möchten nicht zusehen, wie unschuldige Tiere, die durch Menschen, für die ein Tierleben absolut nichts zählt, leiden müssen und auf grausame Art und Weise sterben.

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